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Polnische Regionen & polnische Gesellschaft
21.06.2012 18:00
Ort: Polnisches Institut
Markt 10, 04109 Leipzig
Eintritt frei
Programmübersicht zur Fußball EM
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Der Ball rollt, das Fußballfieber steigt und an diesem Abend kann es wieder passieren – wenn die Vorrunde entsprechend läuft, können sich abends die deutsche und die polnische Nationalmannschaft beim Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft im Nationalstadion Warszawa gegenüber stehen. Alle Augen sind also auf das Gastgeberland gerichtet, das in diesen Tagen omnipräsent ist, über das man jedoch auch als „Kenner“ immer wieder Neues erfahren kann.
mit Dr. Andrzej Kaluza (Autor, Deutsches Polen-Institut Darmstadt), Manfred Mack (Herausgeber, Deutsches Polen-Institut Darmstadt) und Rainer Mende (Autor, Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig)
Das neue „Jahrbuch Polen“ des Deutschen Polen-Instituts nähert sich diesmal dem Thema „Regionen“, denn Polen ist ein Land mit großer regionaler Vielfalt. Die EM-Städte Warszawa (Masowien), Poznań (Großpolen), Wrocław (Niederschlesien) und Gdańsk (Pommern) liegen in Regionen mit jeweils eigener Geschichte, Identität, Kultur und Sozialstruktur. Hinzu kommen nach wie vor große Unterschiede zwischen Stadt und Land, die jedoch allmählich an Bedeutung verlieren. Obwohl Polen keine Föderation ist, gibt es also zahlreiche Facetten zu entdecken – und das Jahrbuch spürt diese auf.
Das Buch „Polnische Gesellschaft – Darstellungen und Materialien für den Unterricht“ besteht aus dreizehn Unterrichtseinheiten zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Auf welche Weise vollzog sich der Wandel in Polen vom kommunistischen Satellitenstaat zur parlamentarischen Demokratie? Wie erfolgte der Übergang von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft? Welchen Einfluss hat die deutsch-polnische Geschichte auf das gegenwärtige Verhältnis beider Länder? Welche Rolle spielt Polen heute in der internationalen Politik? Diesen und anderen Fragen geht das Unterrichtswerk anhand zahlreicher Quellen, Bilder und Arbeitsvorlagen nach. Das Buch ist im Cornelsen Verlag erschienen.
In Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt
Info: www.deutsches-polen-institut.de



