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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Joachim Glogowski

16.05 - 08.07.2019

Malerei, Grafik, Bühnenbild

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Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–16:00 und zu Veranstaltungen

Eintritt: frei

Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

Verlängerung bis 08.07.2019 wegen großen Interesses!
 
Die Ausstellung bietet einen Querschnitt durch ein künstlerisches Leben, in dem deutsch-polnische und niederschlesische Bezüge ebenso zu finden sind wie Entwürfe zu Bühnenbildern, Portraits, Buchgrafiken und teilweise malerische Bezüge zur Gegenwart.
 
Joachim Glogowski wurde 1942 im niederschlesischen Kraschen (heute Krasowice) geboren und lebte dort bis 1957. Er hat also aus seiner Heimat die deutsche und polnische Sprache mitgenommen – und viele deutsch-polnische Erfahrungen. Darüber hinaus spiegeln sich in seinen Werken neben Persönlichem auch DDR-Geschichte, Theaterleben in der DDR sowie literarische Bezüge. Als Maler ist Glogowski bisher in der Region wenig in Erscheinung getreten, weil er den größten Teil seines künstlerischen Schaffens als Bühnenbildner und Grafiker im angewandten Bereich gearbeitet hat.


Bühnenbildentwurf für „Der Prozeß“ von Peter Weiß (1979, Aquarell/Tusche, 58 x 40 cm)
 
Nach seiner Ausreise aus Polen absolvierte Glogowski zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler in Leipzig, bevor er Theatermalerei an der Fachschule für Angewandte Kunst studierte. Nach ersten Arbeiten als Theatermaler in Meiningen und Bautzen absolvierte er 1974 ein Studium im Fach Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. In der Folgezeit arbeitete er an Leipziger Theatern als Bühnen- und Kostümbildner. In dieser Zeit wandte er sich verstärkt der Grafik zu und entwarf z. B. Theaterplakate und -Broschüren. Diese Arbeiten setzte er auch nach 1990 fort, als er im Theater Altenburg als Grafiker und Bühnenbildner wirkte. Bis heute ist Joachim Glogowski auch lehrend tätig, darüber hinaus schuf er u. a. Buchillustrationen.


„Schöne neue Welt“ nach Aldous Huxley (1988, Schabtechnik, 80 x 58 cm)
 
Glogowskis Malerei und Grafik ist narrativ-gegenständlich. Wenn in seinen Arbeiten naturferne Sujets auftauchen, kommt wiederum der Bühnenbildner mit seiner surrealistischen Sichtweise zum Vorschein.
 
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit der Europäischen Stiftung der Rahn-Dittrich-Group für Bildung und Kultur
 
Info: web.rahndittrich.de/rdgs-home.html


Wohin treiben wir? Weiter als Fukushima? … (2011, Acryl, 80 x 58 cm)