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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Polens letzte Juden

24.06.2019 17:00

Herkunft und Dissidenz um 1968

Buchpräsentation und Gespräch mit David Kowalski, Anna Artwińska und Irena Lasota (angefragt)

Eintritt: frei
 
Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

Jüdische Woche in Leipzig „L'dor v'dor – Von Generation zu Generation“ (23.–30.06.2019) / Programm des Polnischen Instituts

Warschau 1968. Studenten protestieren gegen die polnische Staats- und Parteiführung, zunächst gegen die politisch motivierte Absetzung eines Dramas am Nationaltheater in Warschau. Viele der jungen Oppositionellen, darunter Irena Lasota, Adam Michnik und Jan Tomasz Gross sowie die Eltern von David Kowalski, kommen aus jüdischen Familien. Die wenigsten von ihnen identifizieren sich jedoch mit dem Judentum, sie verstehen sich als polnische Patrioten und geraten in Opposition zu den regierenden Kommunisten.
 
Dr. David Kowalski untersucht in seiner 2018 publizierten Dissertation die Bedeutung dieser Zugehörigkeit für die frühe Oppositionsbewegung und damit auch ein Stück Familiengeschichte. Jun.-Prof. Dr. Anna Artwińska vom Institut für Slavistik der Universität Leipzig forscht zu den Ereignissen in Polen 1968. Die Publizistin und politische Aktivistin Irena Lasota war im März 1968 als Philosophiestudentin maßgeblich an den Protesten beteiligt und war in der Folge inhaftiert.
 
Veranstalter: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin ‒ Filiale Leipzig