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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

„Letzte Tage Łódź“ und „Freiberg“

02.11.2018 19:00

Lesung und Gespräch mit Markus Gille (Librettist) und Artur Becker (Autor und Übersetzer)

Lesung: Mayjia Gille

Eintritt: frei
 
Ort: Deutsches Literaturinstitut an der Universität Leipzig, Wächterstraße 34, 04107 Leipzig

Im November 1938 war das Generalkonsulat der Republik Polen Zufluchtsort für mehr als 1.000 Leipziger Juden polnischer Staatsbürgerschaft. 80 Jahre später feiern nur wenige Gehminuten entfernt zwei musikdramatische Werke Premiere, welche die Schrecken des Krieges in seinen letzten Tagen thematisieren: „Letzte Tage Łódź“ und „Freiberg“.
 
Markus Gille verfasste die Libretti, der bekannte polnischstämmige, in Deutschland lebende Autor und Chamisso-Preisträger Artur Becker (u. a. „Das Herz von Chopin“, „Wodka und Messer“ & „Kosmopolen“) übertrug sie ins Polnische. Gemeinsam erörtern sie im Gespräch den historischen Kontext der Werke, sprechen über ihre Bezüge zur Gegenwart und schildern den Entstehungsprozess der Stücke von der ersten Idee bis zur feierlichen Uraufführung in einer Woche.



Mayjia Gille wuchs in Berlin, Leipzig und München auf. Ihre Ausbildung erhielt sie in München, Heidelberg und Leipzig. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin der Darstellenden Künste – als Schauspielerin, Lyrikerin, Chansonsängererin, Songwriterin und Regisseurin. Darüber hinaus ist sie als Dozentin und Theaterpädagogin für Schauspiel, Stimme, Moderation und Kommunikation tätig.

Mayjia Gille © Rainer Justen

In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
 
Info: www.hmt-leipzig.de, www.arturbecker.de