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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Literatur

Michał Książek: Straße 816

16.03.2018 19:30

Eine Wanderung in Polen

Lesung und Gespräch mit dem Autor und Renate Schmidgall (Übersetzerin)

Programm "Leipzig liest polnische Literatur" zur Leipziger Buchmesse

Eintritt: frei

Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

An der Grenze zu Belarus und der Ukraine schlängelt sich die Straße 816 durch die unberührte Flusslandschaft des Bugs. Durch Michał Ksiᶏżeks Augen sehen wir eine erstaunliche Artenvielfalt, die woanders vor dem Aussterben bedroht ist, aber in der grünen Lunge Polens überleben kann – Insekten, Pflanzen und vor allem Vögel: Bluthänflinge, Erlenzeisige und die größte Eule der Welt: den Uhu, der fähig ist, eine Gans, einen Reiher oder gar einen kleinen Hund zu fangen.
 
Die wenigen Menschen, die der Wanderer trifft, haben das Leben gesehen, sie tragen die Erinnerungen in sich, ob jung oder alt. Seit Jahrhunderten ist dies ein Grenzgebiet verschiedener Ethnien, Konfessionen und Kulturen. Katholische Polen, orthodoxe Ukrainer, deutsche Vernichtungslager, Sobibór lag gleich an der 816, und auch Treblinka war nicht weit weg.
 
„Straße 816“ ist ein fesselndes Buch, das die überwältigenden Naturschönheiten mit dem Grauen der Geschichte zu verbinden vermag. Und es ist eine erstaunliche Reisereportage über den letzten Urwald im Osten Europas – ein Buch zum Innehalten und Verweilen, eine poetische Wanderung der Sinne.
 
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig mit dem Polnischen Buchinstitut
 
Info: www.instytutksiazki.pl
 




Das Programm „Leipzig liest polnische Literatur” ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Polnischen Instituts Berlin – Filiale Leipzig und des Polnischen Buchinstituts (Instytut Książki) in Zusammenarbeit mit „Leipzig liest“ und weiteren Partnern.