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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Film

Meister der Regie: Andrzej Wajda

06.10 - 16.12.2017

filmPOLSKA reloaded /
Reihe mit Werken des polnischen Meisterregisseurs


Kartenreservierung: 0351/488 72 72
 
Ort: Technische Sammlungen, Museumskino ERNEMANN VII B, Junghansstraße 1–3, 01277 Dresden

Die Reihe präsentiert sechs zum Teil sehr selten gezeigte Werke des im vergangenen Jahr verstorbenen polnischen Meisterregisseurs (1926–2016):

06. & 07.10.2017 / 20:00
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, PL 1958, mit Einführung
 
13. & 14.10.2017 / 20:00
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, PL 1970, mit Einführung
 
03. & 04.11.2017 / 20:00
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, PL 1972, mit Einführung
 
17. & 18.11.2017 / 19:00
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, PL 1975, mit Einführung
 
01.& 02.12.2017 / 20:00
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, PL 1979, mit Einführung
 
15. & 16.12.2017 / 20:00
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, PL 1980, mit Einführung

Wajda war zweifellos einer der bedeutendsten Regisseure des europäischen Nachkriegsfilms und wurde zum wichtigsten Filmchronisten seines Landes. Die komplizierte Geschichte seiner polnischen Heimat prägte immer wieder sein Werk.
 
Wajda, 1926 im nordostpolnischen Suwałki geboren, hatte zunächst Kunst studiert, wechselte dann auf die renommierte Filmhochschule in Łódź.  Bereits seine ersten Filme – „Pokolenie / Eine Generation“ (1955), „Kanał / Der Kanal“ (1957) und „Popiół i diament / Asche und Diamant“ (1958) – gelten bis heute als Meisterwerke und Klassiker der polnischen Filmschule.
 
Seine Filme rückten Polen ab Mitte der 1950er-Jahre auf die Landkarte des europäischen Films. Das Charakteristische seiner Filme beschreibt ein deutscher Kritiker so: „Der Teufelskreis, die Situation ohne Ausweg, in der sich der Held verfängt, erlangt nach Jahren der Verpöntheit des Tragischen im sozialistischen Realismus große Bedeutung“.
 
Andrzej Wajda war auch ein poetischer Filmemacher, ebenso wie ein politischer. Seine Filme sind voller großer künstlerischer Kraft. Er arbeitete mit Symbolen, Träumen, mit surrealen Einsprengseln, hatte zudem an seiner Seite großartige polnische Kameramänner und Schauspieler. Geehrt wurde er mit zahlreichen Preisen bei den großen Festivals der Welt. Für sein Filmschaffen erhielt er 2000 den Ehren-Oscar und auf der Berlinale 2006 den Goldenen Ehrenbären.


 
Eine Veranstaltung der Technischen Sammlungen Dresden in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und filmPOLSKA, unterstützt vom Polnischen Filminstitut
 
Info: www.tsd.de