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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Gemeinsames Gedenken

04.09.2017 18:30

Der Zweite Weltkrieg als deutsch-polnischer Erinnerungsort

Gespräch über das neu gegründete Witold-Pilecki-Zentrum für Totalitarismusforschung (Warschau)

Eintritt: frei
 
Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

Gespräch mit Tomasz Stefanek (Witold-Pilecki-Zentrum für Totalitarismusforschung, Warschau), Zofia Wóycicka (Zentrum für Historische Forschungen der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Berlin) und N.N. (KARTA, Warschau)

Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg bleibt ein viel diskutiertes Thema in Polen wie in Deutschland. Wie lässt sich Gedenken gemeinsam gestalten, damit die schwere Geschichte nicht trennt? Welche Themen sind im deutsch-polnischen Diskurs unterbelichtet? Wie lässt sich bereits Erreichtes im Dialog bewahren und fortentwickeln?

Ein Zugang ist die Auseinandersetzung mit individuellen Geschichten, Berichten, die einen personifizierten Zugang zur Geschichte ermöglichen. In dieser Richtung wirkt bereits seit 1982 das Zentrum KARTA.

Das neu gegründete Witold-Pilecki-Zentrum für Totalitarismusforschung hat zum Ziel, historische Dokumente Forschern weltweit zugänglich zu machen, und befasst sich mit Edition und Übersetzung von Quellen ins Englische. Das Projekt „Zapisy Terroru“ (Aufzeichnungen des Terrors) stellt Einzelschicksale von Opfern in den Vordergrund und macht so Geschichte zugänglich.

Zofia Wóycicka vom Zentrum für historische Forschungen der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin stellt jüngste Forschungen zu Holocaust-Schicksalen dar. 
 
Die unterschiedlichen Zugänge werden beispielhaft anhand von polnischen Kriegsschicksalen vorgestellt und ihre Bedeutung für das Gedenken heute erörtert.
 
Info: www.obnt.pl, www.zapisyterroru.pl