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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Film

Smoleńsk

15.05.2017 19:30

Polnische Filmreihe in Jena

Drama, R: Antoni Krauze, PL 2016,
115 min, OmdU

Ort: Kino im Schillerhof, Helmboldstr. 1, 07749 Jena

anschl. Diskussion mit Janusz Tycner (Journalist, Warschau) und Prof. Dr. Joachim von Puttkamer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
 
Auch in Deutschland ist viel über den Film gesprochen und geschrieben worden, denn „Smoleńsk“ widmet sich einem zeitgeschichtlichen Thema, das die polnische Gesellschaft seit vielen Jahren intensiv beschäftigt und noch lange beschäftigen wird.
 
Am 10. April 2010 stürzte auf dem russischen Militärflughafen Smolensk-Nord ein polnisches Flugzeug des Typs Tupolew 154 ab. An Bord befanden sich der amtierende Staatspräsident Lech Kaczyński und seine Frau sowie weitere 94 Mitglieder einer offiziellen Delegation, die auf dem Weg zur Gedenkfeier an das Massaker von Katyń im Jahr 1940 war. Alle Mitreisenden – darunter zahlreiche hochrangige Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – kamen ums Leben. Der Film begleitet die fiktive TV-Journalistin Nina, welche die Ursachen der Katastrophe untersucht und dabei auf immer komplexere Fragestellungen und Zusammenhänge trifft.
 
„Die Tragödie von Smoleńsk war das wichtigste Ereignis der Dritten Polnischen Republik, der tragischste Moment in der polnischen Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie beeinflusst das Leben Polens auf ungewöhnlich starke Weise und hat uns tief gespalten. Deshalb ist es nicht nur eine große Herausforderung, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sondern Staatsbürgerpflicht.“ (Antoni Krauze, Regisseur)
 
In Zusammenarbeit mit dem Aleksander-Brücker-Zentrum für Polenstudien Halle/Jena und dem Kino im Schillerhof Jena
 
Info: www.aleksander-brueckner-zentrum.org, www.schillerhof.org
 
Foto © Wikipedia / OTRS