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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Tadeusz Rolke – Fotograf, Zeitgenosse, Spurensucher

23.03 - 24.04.2017

Fotos des Warschauer Künstlers aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren

Eintritt:
frei

Öffnungszeiten:
Di–Fr 10:00–16:00 Uhr
und zu Veranstaltungen

Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

Warschau im Dezember 2016: In der Galerie „Foksal“ wird eine Ausstellung von Tadeusz Rolke (zusammen mit Jacek M. Stokłosa) mit dem schlichten Titel „Fotografie“ eröffnet. Im Jüdischen Historischen Institut findet die Ausstellung „Lekcja pamięci“ (Eine Lektion in Erinnerung) mit Fotos von Rolke statt. Im Verlag Agora erscheint eine Rolke-Autobiografie unter dem Titel „Moja Namiętność“ (Meine Leidenschaft). Er präsentiert das Buch unter anderem in der Warschauer Galerie „Le Guern“, die ihn vertritt. Dort beginnt wenige Tage später die Gruppenausstellung „Interiors“, an der auch Rolke teilnimmt. Zahlreiche Medien in Polen berichten über das Buch und die Ausstellungen, Interviews mit dem Autor werden gedruckt.


 
Tadeusz Rolke wurde 1929 in Warschau geboren, wo er noch heute im Alter von fast 88 Jahren lebt und arbeitet. Seine ersten Bilder hat er in den Vierzigerjahren des letzten Jahrhunderts aufgenommen. Der „zärtliche Beobachter“, wie er in einem der vielen Presseberichte anlässlich seiner Biografie genannt wurde, ist seit vielen Jahrzehnten ein aufmerksamer Zeitgenosse, vorurteilsloser Beobachter und Fotograf in vielen Genres, der sich mit seiner Kunst kaum in eines der vorherrschenden Raster pressen lässt.
 
Rolke war Chronist des Warschau der Fünfzigerjahre, gefragter polnischer Modefotograf in den Sechzigern, Autor von Sozialreportagen im Hamburg der Siebziger, Porträtist polnischer und deutscher Künstler und Autoren in den Achtzigern (sowie davor und danach), Spurensucher mit der Kamera bei seinen Erinnerungsprojekten, die spätestens seit den Neunzigern den jüdischen Schichten des europäischen Gedächtnisses gelten – und über all die Jahre war und ist er Schöpfer eindrucksvoller, bleibender Bilder. Leipziger kennen ihn als Protagonist des Films „A Diary of a Journey“ von DOK Leipzig 2013.


 
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit der edition.fotoTAPETA
 
Info: www.edition-fototapeta.eu