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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Literatur

Lidia Ostałowska: Wasserfarben

18.03.2016 20:00

Programm „Leipzig liest polnische Literatur“ zur Leipziger Buchmesse

Moderation: Lisa Palmes
 
 
Eintritt: frei
 
Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

Auschwitz-Birkenau, 1943: Die tschechisch-jüdische Kunststudentin Dina Gottliebová porträtiert im Auftrag des Lagerarztes Josef Mengele die im „Zigeunerlager“ inhaftierten Roma. Sie rettet auf diese Weise sich selbst und ihrer Mutter das Leben.
 
Hollywood & Oświęcim, 1960er-Jahre: Erst zwei Jahrzehnte später wird die inzwischen in den USA lebende, anerkannte Künstlerin als Urheberin der Aquarelle ausfindig gemacht und es beginnt ein Streit um das Eigentum an den Portraits: Gehören sie der Malerin? Dem Museum auf dem Gelände des ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau? Oder den Angehörigen und Nachkommen der ermordeten Roma und Sinti? Lidia Ostałowska rekonstruiert diese dramatische Geschichte in allen ihren Facetten.
 
Lidia Ostałowska ist eine der bekanntesten polnischen Reporterinnen. Seit 1989 arbeitet sie als Journalistin für die „Gazeta Wyborcza“, die größte meinungsbildende Tageszeitung Polens, die zu den ersten (halbfreien) Wahlen vom 4. Juni 1989 von der demokratischen Opposition gegründet wurde. Ostałowska ist als Autorin verschiedener Sachbücher und Reportagen zu gesellschaftlichen Themen – wie den europäischen Roma oder sozialen Randgruppen in Polen – sowie zahlreicher Reportage-Sammelbände. Zuletzt erschien eine gemeinsam mit Dariusz Kortko herausgegebene Anthologie zur deutsch-polnischen Geschichte Oberschlesiens. Lidia Ostałowska lebt und arbeitet in Warschau.

Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig in Kooperation mit dem Polnischen Buchinstitut, dem Lesefest „Leipzig liest“ und dem KLAK Verlag
 
Info: www.klakverlag.de

Foto (c) Piotr Wójcik