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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Ende des Krieges und Anfang der Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg

31.08.2015 18:00

Reihe "Polen – Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik"
 
Vortrag und Gespräch mit
Erzbischof i.R. Henryk Muszyński (Gniezno)
und Friedrich Magirius (Leipzig)
 
Eintritt frei
 
Ort: Polnisches Institut, Markt 10,
04109 Leipzig

In diesem Jahr gilt das Erinnern am Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs besonders der Befreiung Polens von den deutschen nationalsozialistischen Besatzern und der Versöhnung nach dem Krieg. Ein Meilenstein der Versöhnung war der Brief der polnischen Bischöfe von 1965, den sie an die deutschen Bischöfe richteten. Neben der bekannten Formel "Wir vergeben und bitten um Vergebung" war in dem Brief auch ein Gruß an die evangelischen Glaubensgeschwister enthalten, die "sich mit uns und mit Ihnen abmühen, Lösungen für unsere Schwierigkeiten zu finden."

Zu diesem Anlass wird die Ausstellung "Berührung wird sichtbar. Ergebnisse des Kunstworkshops für blinde und sehbehinderte Jugendliche" der Wladimir-Filatow-Schule Leipzig gezeigt. Die Ausstellung wird durch das Honorarkonsulat der Republik Polen in Sachsen unterstützt.

Hinweis: Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten finden darüber hinaus um 15:30 Uhr auf dem Ostfriedhof am Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs eine Kranzniederlegung sowie um 17:00 Uhr in der Nikolaikirche ein Friedensgebet statt.
 
Foto: Denkmal mit der Inschrift "...wir vergeben und bitten um Vergebung" in Wrocław (c) Wikipedia / Julo