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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Diskussion

Die Gender-Debatte in Polen

25.11.2014 19:00

Reihe „Polen – Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik“
 
Mit Beata Kozak, Chefredakteurin der feministischen Zeitschrift „ZADRA” (Kraków)
 
Eintritt: frei
 
Ort: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig, Markt 10, 04109 Leipzig

"Herr Professorin" – diese kurze Wendung erregte 2013 deutschlandweit Aufsehen, nur weil die Universität Leipzig das Mehrheitsprinzip einmal umgekehrt anwendete und die weibliche Form des Berufsstands "Professor" auf die gesamte Professorenschaft bezog – Männer und Frauen.
 
In Polen dauert eine vehemente Gender-Debatte an, die teils von Missverständnissen, teils von Furcht vor Veränderung geprägt ist. Besonders konservative katholische Kreise brandmarken das Konzept „Gender“ als Ideologie. Die Wellen der Polemik schlagen hoch und mancher sieht mit dem Konzept „Gender“ den Untergang des christlich geprägten Abendlandes herannahen. Welche Argumente stehen sich gegenüber – und wie kommen sie in der polnischen Debatte zur Geltung?
 
Beata Kozak ist Germanistin und Chefredakteurin der polnischen feministischen Zeitschrift „ZADRA“, die 1999 gegründet wurde. Inzwischen ist die 60. Nummer erschienen.
 
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, Zweigstelle Leipzig, mit freundlicher Unterstützung der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur