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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Bartoszewski 1922–2015

18.06 - 18.07.2020

Widerstand – Erinnerung – Versöhnung

Öffnungszeiten
: Di–Do 10:00–17:00 nach Anmeldung unter kontakt@literaturhaus-halle.de

Eintritt
: frei

Ort:
 Literaturhaus, Bernburger Str. 8, 06108 Halle (Saale)

Die Ausstellung widmet sich dem Lebenswerk von Władysław Bartoszewski. Erstmals wurde sie im September 2015 im Warschauer Sitz der polnischen Regierung der Öffentlichkeit präsentiert, wo Bartoszewski bis zum Ende seines 93-jährigen Lebens beruflich tätig war.

Die Ausstellungsmacher stellen die Biografie des im April 2015 verstorbenen ehemaligen polnischen Außenministers, Diplomaten und Historikers nicht in der traditionellen Form eines chronologischen Lebenslaufs dar, sondern machen in erster Linie auf jene Bereiche aufmerksam, die für ihn selbst am wichtigsten waren und den besten Einblick in seine facettenreiche Persönlichkeit geben. Weil Władysław Bartoszewski jahrzehntelang aktiv an wichtigen historischen Prozessen beteiligt war, ist diese Ausstellung zugleich eine Erzählung über die neueste polnische und mitteleuropäische Geschichte.

In Bartoszewskis Biografie spiegeln sich die Schattenseiten und Hoffnungsschimmer der miteinander verwobenen deutsch-polnisch-jüdischen Geschicke im 20. Jahrhundert. Zugleich vermittelt die Ausstellung eine universelle und allgemeinverständliche Botschaft. Sie erzählt vom Widerstand des frei denkenden Menschen gegen jede Form von Unterdrückung und Gleichgültigkeit ihr gegenüber. Sie erinnert an die Opfer von Verfolgung und verweist auf die Bereitschaft zum Dialog überall dort, wo Verständigung und Versöhnung trotz vergangenen Leids möglich sind.

Info: literaturhaus-halle.de, www.dpgberlin.de/de/bartoszewski-initiative