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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Literatur

Sieben. Das Buch der polnischen Dämonen

25.02.2020 19:30

Lesung mit Ziemowit Szczerek und seinem Übersetzer Thomas Weiler

Moderation: Sebastian Wolter

Eintritt: 5 / 3 EUR

Ort: Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Paweł, Journalist bei einem auf Fake News spezialisierten Internetportal, fährt mit seinem alten Vectra auf der berühmten Landesstraße Nr. 7 von Kraków in Richtung Warschau. An Allerheiligen, dem polnischsten aller Tage, geht es auf der „Königin der polnischen Straßen“ mächtig verkatert und mit Vollgas hinein ins Herz der Finsternis. Unterwegs trifft Paweł auf zwielichtige Gestalten und Orte, auf Nationalismus, Chauvinismus und Größenwahn – jene Dämonen, die nicht nur in Polen ihr Unwesen treiben ...
 
Pressestimmen zum Buch:
 
„Diesen Roman darf und muss man bei allem Spaß an Verschwörungsunsinn und veräppelter Vaterlandsromantik als einen scharfsinnigen politischen Kommentar lesen.“ (Mario Pschera, neues deutschland)
 
„Dieses Buch ist stellenweise so messerscharf auf den Punkt formuliert, dass es wehtut ... Ein lesenswerter Roman.“ (Fabian May, WDR5)
 
„Mad Max auf polnische Art: Mitten durch die polnische Provinz führt die Reise. Hinein in die Seele Polens, in seine Albträume und Ängste, seine Verletzungen, seine Hoffnungen und seinen Größenwahn.“ (Mathias Schnitzler, Berliner Zeitung)
 
„Pawels Reise auf der Landstraße Nr. 7 wird zu einer abenteuerlichen Reise in [...] polnische Selbstbilder.“ (Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung)
 
Ziemowit Szczerek (geb. 1978) ist ein streitbarer Intellektueller und Journalist, er publiziert unter anderem in „Nowa Europa Wschodnia“ und „Tygodnik Powszechny“. Er ist fasziniert vom Osten Europas, vom Gonzo-Journalismus sowie von „geopolitischen, geschichtlichen und kulturellen Kuriositäten“, wie er selbst sagt. Für „Mordor kommt und frisst uns auf“ wurde er mit dem Paszport-Preis der Wochenzeitschrift „Polityka“ ausgezeichnet und für den Nike-Literaturpreis, die wichtigste literarische Auszeichnung Polens, sowie für den Internationalen Literaturpreis des HKW Berlin nominiert.
 
Thomas Weiler wurde 1978 im Schwarzwald geboren. Seit seinem Übersetzerstudium in Leipzig, Berlin und St. Petersburg übersetzt und vermittelt er Belletristik und Kinderliteratur aus dem Polnischen, Russischen und Belarussischen. 2017 erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis, 2019 wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis geehrt. Er lebt mit seiner Familie in Markkleeberg bei Leipzig. Bei Voland & Quist erschienen seine Übersetzungen von Viktor Martinowitsch, Ziemowit Szczerek und Oleg Senzow.
 
Veranstalter: Verlag Voland & Quist in Kooperation mit dem Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig
 
Info: www.literaturhaus-leipzig.dewww.voland-quist.de

Foto © Wikipedia / Rafał  Komorowski / CC BY-SA 4.0