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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Bartoszewski 1922–2015

10.01 - 23.02.2019

Widerstand – Erinnerung – Versöhnung. Ein deutsch-polnischer Brückenbauer

Eintritt: frei

Ort: Dreikönigskirche, Hauptstraße 23, 01097 Dresden

Begleitprogramm:

07.02.2019 / 18:00
Brückenbauer. Film und Gespräch mit Botschafter a.D. Johannes Bauch; Moderation: Dr. Wolfgang Pailer (ehemaliger Dolmetscher für die polnische Sprache im Auswärtigen Amt)

11.02.2019 / 18:00
Mein Bartoszewski. Buchvorstellung und Gespräch mit Wolfgang Templin (Publizist, Sachbuchautor und ehemaliger DDR-Dissident); Moderation: Wolfgang Howald (Präsident der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen e.V.)
 


Die Ausstellung beleuchtet mit Fotos und Texten das Lebenswerk des polnischen Politikers und Diplomaten Władysław Bartoszewski, der sich maßgeblich für die deutsch-polnische Aussöhnung und für Europa einsetzte. Sie ist ein Kooperationsprojekt mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen.
 
Władysław Bartoszewski (1922–2015) war ein polnischer Politiker, katholischer Intellektueller, Journalist und Autor, der über Jahrzehnte Brückenbauer zwischen Deutschen und Polen war. Er erlebte den deutschen Überfall auf Polen, wurde ins KZ Auschwitz deportiert, kämpfte im polnischen Widerstand und im Warschauer Aufstand und half bei der Rettung von Juden. Im sozialistischen Polen setzte er sich für eine Demokratisierung ein, war mehrfach interniert und trug nach 1989 als Politiker entscheidend dazu bei, dass die deutsch-polnischen Beziehungen auf eine neue Grundlage gestellt wurden.

Die Ausstellung widmet sich dem Lebenswerk Bartoszewskis und vermittelt die universelle Botschaft der Verständigung und Versöhnung. Ermöglicht wird sie von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin und der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.

Info: www.hdk-dkk.de/veranstaltungen/bartoszewski

Foto © Wikipedia / Mariusz Kubik