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Polnisches Institut Berlin

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Umfrage: Projekt E-MIGRATION

25.07 - 31.12.2018

Wer sind die polnischen Emigranten der Gegenwart?

Info & Fragebogen: e-migracja.eu

Polnische Emigranten und ihre Nachfahren stehen hinter dem Erfolg weltweit erkennbarer Produkte und Marken: Uhren von Patek Philippe, das Mondfahrgerät Lunar Roving Vehicle (LRV), Computer von Apple und Commodore, Youtube, die Apps und Plattformen Azimo, Booksy, Brainly, Growbots oder UXPin. Immer mehr Menschen studieren im Ausland, gründen Firmen. Wer sind die heutigen digitalen Nomaden und E-Migranten? Antworten auf diese Fragen zu bekommen ist Ziel des Forschungsprojekts „E-MIGRATION – Polnische Technologische Diaspora“, welches das Emigrationsmuseum Gdynia und die Stiftung PLUGin durchführen.
 
Heute sind Personen mit hohen interdisziplinären Kompetenzen Triebkraft der  wissensbasierten Wirtschaft. Darunter sind vielfach polnische Emigranten. Das Projekt „E-MIGRATION – Polnische Technologische Diaspora“, welches das Emigrationsmuseum in Gdynia initiiert hat, zielt auf die erste komplexe Untersuchung der polnischen professionellen Communities, die in innovativen Sektoren der Wirtschaft beschäftigt sind. Projektpartner ist die Stiftung PLUGin – Polish Innovation Diaspora mit Sitz in London, in der Vertreter der polnischen technologischen Diaspora aus aller Welt vertreten sind.
 
Sebastian Tyrakowski, stellvertretender Direktor des Emigrationsmuseums in Gdynia, sagt dazu: „Wir wollen wissen, wer die Vertreter der polnischen technologischen Diaspora sind – in welchen Berufen sie arbeiten, worauf sie sich spezialisieren, wo sie wohnen. Uns interessiert der Charakter ihrer Emigration – ob er dauerhaft ist oder nur vorübergehend, welche Motive hinter der Entscheidung standen, im Ausland zu arbeiten, welche Pläne sie für die Zukunft haben und ob diese mit Polen verbunden sind.“
 
Projektziel sei es, die polnische „technologische Diaspora“ zu identifizieren, zu untersuchen und zu beschreiben. Die Untersuchungen richten sich an Polen, die emigriert sind, an Personen mit polnischen Wurzeln, die interessante und immer zahlreicheren Gruppe von Transmigranten und Nomaden sowie an Profis, die ihre Karriere global denken und umsetzen, sich aber dagegen entschieden haben, Polen auf Dauer zu verlassen.
 
Dr. Rafał Raczyński, Leiter der historischen Forschungsabteilung im Emigrationsmuseum Gdynia, fügt ergänzend hinzu: „Wir haben eine Umfrage mit mehr als 30 Fragen vorbereitet, die verschiedene Emigrationserfahrungen erfassen. Sie  ist unter der Adresse www.e-migracja.eu zu finden. Nach dem Schneeballsystem sollen damit möglichst viele quantitative Daten erfasst werden. In einem zweiten Schritt, der 2019 erfolgen soll, führen wir ergänzende qualitative Untersuchungen durch.“
 
Wenn Sie sich zur „polnischen technologischen Diaspora“ zählen und in modernen Bereichen der Wissensgesellschaft arbeiten, füllen Sie bitte die Umfrage auf der Seite www.e-migracja.eu aus und senden Sie die Information über das Projekt weiter an Ihre Kontakte. Die Umfrage dauert nur einige Minuten. Indem Sie die Umfrage ausfüllen, tragen Sie zu einer besseren Kartierung und Vernetzung der Gemeinschaft polnischer E-Migranten teil.


 
Das Projekt „E-MIGRATION“ wurde aus Mitteln des Ministers für Kultur und Nationalerbe kofinanziert, die aus dem Fonds für Kulturförderung stammen.