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Es begann in Gdańsk

Literatur

Zvi Kolitz: Jossel Rakovers Wendung zu Gott

23.01.2018 19:30

Gelesen von Axel Thielmann

Literatur im 3Klang

Ort: Propsteikirche St. Trinitatis, Gemeindesaal, Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig

In dem jiddisch-deutsch publizierten Text geht es um das fiktive „Testament“ eines frommen Juden, aufgeschrieben in der Stunde seines Todes am Ende des Aufstands im Warschauer Ghetto. Er beschreibt seine Lage in dieser Stunde und wendet sich dann an Gott, der sein Volk verlassen hat.

Die Anhänglichkeit an den Gott Israels – und mehr noch an die Thora – sowie das Schicksal des Judeseins kommen dabei in ergreifender Weise zum Ausdruck. Die Frage „Wo war Gott in Auschwitz?“ ist nicht nur die der Juden, sondern auch der Christen. Vielleicht sind die Worte des „Jossel Rakover“ ein Weg zur Antwort.

Info: www.propstei-leipzig.de