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Polnisches Institut Berlin

Es begann in Gdańsk

Ausstellung

Von Pablo Picasso bis Robert Rauschenberg

12.11.2017 - 18.02.2018

u.a. mit Werken von Michał Budny und Wilhelm Sasnal

Ort: Kunstsammlungen, Theaterplatz 1, Chemnitz

Schenkung Céline, Heiner und Aeneas Bastian. Hommage à Ingrid Mössinger
 
Die Präsentation vereint eine umfangreiche Sammlung vielfältiger zeitgenössischer Positionen. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Installationen, Collagen, Aquarelle, Zeichnungen, Fotografien und die verschiedensten Drucktechniken. Durch die Schenkung der Familie Bastian wurde der Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz an zeitgenössischer Kunst beträchtlich erweitert. Sie umfasst über 200 Einzelwerke internationaler Künstler aus Belgien, China, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, Spanien und den USA.

Der Maler und Filmemacher Wilhelm Sasnal (geb. 1972 in Tarnów) lebt und arbeitet in Kraków. Seine Einflüsse stammen aus einer Vielzahl von künstlerischen Traditionen und reichen von Pop Art, Fotorealismus, Kubismus, Abstrakter Kunst und Minimalismus bis hin zu Comics. Die zentralen Themen des Künstlers sind Alltagsleben, Gegenwartskultur und Massenmedien. Er scheut nicht vor Kontroversen zurück und greift häufig politisch und kulturell relevante Themen wie Selbstmordattentäter, Moshpits und kommunistische Propaganda auf. Sein betont karger Malstil — oft schwarz-weiß und auf Kontraste reduziert — stützt sich auf klar definierte, jedoch breit gefächerte Kontexte, wie beispielsweise Schallplattenlabels, klassische Fotografien, Kinderbücher, Comics und Pornografie. Dadurch beinhalten seine charakteristisch trostlosen Gemälde eine umfassende Betrachtung der zeitgenössischen Realität.
 
Michał Budny (*1976) gehört zu einer jungen Generation polnischer Kunstschaffender, die in vielschichtiger Weise aus dem Alltäglichen schöpfen. Aufgewachsen inmitten tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, gehört die Erfahrung des Fragilen, des Brüchigen und des Wandels zum grundlegenden Selbstverständnis dieser Generation. Bei Michał Budny spiegelt sich dieses Wissen in der Vorliebe für „arme“ Materialien wie etwa Karton, Klebestreifen und Papier und in der Umsicht, mit der er Form gebende Prozesse reflektiert. 

Info: www.antonkerngallery.com/artists/wilhelm_sasnal, culture.pl/en/artist/michal-budny